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Bericht aus „Neue Keramik“ Ausgabe 3/03
„K.i.STE“ Keramik Im STEinbruch Die vor sechs Jahren gegründete Initiative „Keramik im Steinbruch“ in Oberpullendorf, Österreich, bei der Objekte und Plastiken in einem Steinbruch gezeigt werden, hat sich inzwischen zu einer Veranstaltung mit großer nationaler und internationaler Beteiligung entwickelt. Vom 1. bis 4. Mai 2003 findet in Oberpullendorf/Burgenland, eine Autostunde von Wien entfernt, eine einzigartige „open-air“ – Keramik-Ausstellung statt. Zwanzig vorwiegend österreichische Künstler – allen voran einer der bekanntesten Keramikbildhauer, Franz-Josef Altenburg – sowie als Gast aus Ungarn die bekannte Keramikerin Maria Geszler-Garzuly stellen im romantischen Steinbruch ihre Arbeiten aus. Vor sechs Jahren mit fünf engagierten Ausstellern begonnen – „Wir kamen uns damals sehr einsam in diesem riesigen Gelände vor“ – hat sich die „Keramik im Steinbruch“, mittlerweile liebevoll „K.i.STE“ genannt, inzwischen zu dem Keramik-Event im Osten Österreichs entwickelt. Kein Töpfermarkt, sondern eine Keramik-Kunstausstellung, bei der Skulpturen und Objekte in Wettstreit mit der gigantischen Steinbruchwand treten, die im Wechsel des Tageslichts ein Skulpturenschauspiel für sich ist. Wenn sich die um den Teich aufgestellten Kunstwerke zusammen mit der Steinbruchwand im Wasser spiegeln, sind die Künstler und Besucher sich einig, in der „schönsten Galerie“ der Welt zu sein. Immer bedeutendere Künstler finden den Weg in die „K.i.STE“, immer größer ist die Vielfalt der ausgestellten 300 Werke. Burgenländer wie Peter Alten mit seinen form- und klangschönen Musikinstrumenten, Christine Kohl mit ihren „Städten“ und „Landschaften“ und Heinz Lackinger mit seinen urzeitlichen Techniken, finden hier Gelegenheit zum Fachsimpeln mit Künstlern aus Wien, wie Ucki Kossdorff, von der neben Plastiken auch das Logo für die „K.i.STE“ stammt, sowie Künstlern aus allen Bundesländern. Bei der diesjährigen Vernissage am 1. Mai um 16:00 Uhr wird ein besonderes Gemeinschaftswerk der Künstler enthüllt. Auf dem verbotenen Gelände vor der Steinbruchwand wurde einer Ziegelmauer errichtet, in deren Nischen je eine Arbeit von jedem Künstler präsentiert wird. Die Werke werden von Scheinwerfern beschienen und sind nur mit Fernrohen vom gegenüberliegenden sicheren Ufer des Teiches aus zu besichtigen. Nähere
Informationen auch zur Teilnahme im Jahre 2004 bei: Stadtgemeinde
Oberpullendorf
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